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360 Grad hart am Wind
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Strassenrand |
Unsere
Shark 24 "Dolly" fanden wir durch Zufall am Straßenrand
in Fussach (Österreich). Wir hatten gerade eine andere Shark besichtigt,
die jedoch in einem völlig desolatem Zustand war. Einen Kilometer
weiter, direkt an der Hauptverkehrsstrasse, standen ein paar Gebrauchtboote.
Da wir Zeit hatten, hielten wir an und schlenderten über den Platz.
In der hintersten Ecke entdeckten wir unsere Shark. Das Gelcoat war
bis auf eine Stelle in Ordnung, Deck und Cockpit ohne Spannungsrisse
und sie besaß eine Cockpitschaltung. Der gute Gesamteindruck brachte
uns in Kontakt mit den Verkäufern, einem älteren Ehepaar,
die aus gesundheitlichen Gründen nach 22 Jahren ihr Boot abgeben
wollten - mit Pött und Pan, vielen Ersatzteilen und einem brauchbaren
Strassentrailer. |
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| Der spannende
Augenblick war da: erstmals ließen wir im Osterreiner
Segelclub am Forggensee unser Boot ins Wasser. Da dieses unser erstes
Boot ist, baten wir den Hafenmeister und seinem Gehilfen, uns beim Maststellen
zu helfen. Trotz dass wir einiges über Maststellen, Ober- und Unterwanten
gelesen hatten, verwirbelten doch alle Arbeitsschritte im Kopf und wir
waren froh, jemanden mit Erfahrung an unserer Seite zu haben. Der Hafenmeister
war sehr geduldig und hilfsbereit, sodass wir die einzelnen Schritte
nach seinen Anweisungen durchführten. In den
nächsten 10 Tagen pendelte der Wind zwischen Flaute und 5 bft.
bei herrlichem Sonnenschein. Die segelbaren Nachmittage vergingen schnell
-zu schnell. Aber es gab genügend Zeit, uns mit dem Boot, dem Motor
und der Segelführung vertraut zu machen, die Logge zu eichen und
verschiedene Manöver zu fahren. |
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